Studie: Craniosacrale Therapie bei chronischen Nackenschmerzen

Wunderbare Neuigkeiten aus der Cranio-Welt!

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Craniosacrale Therapie hilft erwiesenermaßen bei chronischen, unspezifischen Nackenschmerzen

Der Holzschuh-Preis für Komplementärmedizin 2015 ging an Heidemarie Haller für ihre Studie zur craniosacralen Therapie bei chronischen Nackenbeschwerden. Dabei wurden nicht nur die Verbesserung des körperlichen Befindens bestätigt, sondern auch ein Wohlbefinden und Entspannung auf seelischer Ebene. Die Studie spricht mir als Craniotherapeutin aus der Seele. Wunderbar, dass auch ein wissenschaftlicher Beweis die Wirksamkeit bestätigt – auch wenn Ihr und ich dies natürlich schon längst wussten ;-)

Mitten in die neue Woche ein lautes WOHOOO! auf die craniosacrale Therapie!

 

Eine neue Studie von Heidemarie Haller bestätigt die Wirksamkeit von Cranio bei unspezifischen chronischen Nackenschmerzen. Und dafür wurde Frau Haller mit dem Holzschuh-Preis für Komplementärmedizin 2015 ausgezeichnet. Zu Recht!

 

Lies mehr in diesem (zugegeben längeren) Auszug der Studie - Du wirst sehen, nicht nur die Nackenschmerzen haben sich verringert:

 

"Insgesamt  berichteten  die  Patienten  Veränderungen durch die Therapie auf sechs induktiv abgeleiteten Ebenen des menschlichen Erlebens: 

Auf körperlicher Ebene wurden längere schmerzfreie Intervalle, weniger Kopfschmerzen und Schwindel, verbesserter Schlaf sowie eine aufrechtere Körperhaltung und  ein größerer Bewegungsradius beschrieben. 

 

Auf perzeptiver Ebene wurde ein tiefer, meditationsähnlicher Entspannungszustand berichtet, der das intensive Erleben von Körperstrukturen und -prozessen förderte und über die Therapieerfahrung hinaus eine gesteigerte Körperachtsamkeit als Mediator für Veränderungen im Umgang mit den Schmerzen zur Folge hatte. 

 

Mit Entspannungsphänomenen auf struktureller Ebene gingen auch emotionale Lösungsprozesse  einher, die als Erleichterung und Befreiung empfunden wurden. Patienten beschrieben Gefühle wie Glück, Frieden und Zuversicht. Die Schmerzen erschienen jetzt weniger bedrohlich und weniger als Last. 

 

Durch die Reduzierung der affektiven Dimension der Schmerzqualität berichteten die Patienten auch insgesamt weniger Gereiztheit und mehr Gelassenheit in stressigen Situationen. 

 

Kognitiver hielten Patienten Einsicht in Krankheitszusammenhänge und wurden sich ihrer eigenen Verantwortlichkeit und Grenzen bewusster. Das Selbstwirksamkeitsgefühl stieg. 

 

Neben diesem Lernprozess schien auch Vergessen im Sinne der Löschung des Schmerzgedächtnisses möglich zu sein. 

 

Infolge der verringerten Schmerzen und des gesteigerten Körperbewusstseins seien die Patienten insgesamt beweglicher in ihren Handlungsalternativen geworden: Sie berichteten weniger Durchhaltestrategien, die Korrektur habitueller Fehlhaltungen und aktivere Stresspräventionsstrategien. Patienten erlebten zudem einen Rückgang der Einschränkungen auf sozialer und beruflicher Ebene. Der Kontakt zu Familie und Freunden wurde als intensiviert berichtet, schmerzfreies Arbeiten war – auch ohne Schmerzmedikation – wieder möglich."

 

Ich bin dankbar und froh, dass Heidemarie Haller mit dieser Studie einen wertvollen Beitrag zur offiziellen Anerkennung der craniosacralen Therapie leistet. Diese wunderbare Arbeit unterstützt die Klient_Innen so sehr auf allen Ebenen und alle Vorteile und Veränderungen, die ich oben zitiert habe, kenne ich aus den Erfahrungsberichten meiner Patient_Innen. 

 

Wenn Dich die gesamte Studie interessiert, klicke einfach auf das PDF. 

 

Viel Freude beim Lesen & einen fließenden Tag!

Alles Liebe,

 

Norma

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Craniosacrale Therapie bei chronischen Nackenschmerzen
randomisierte Studie zur Wirksamkeit von craniosacraler Therapie bei unspezifischen, chronischen Nackenschmerzen
haller__2015___craniosacrale_therapie.pd
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