Sanfte Begleitung mit craniosacraler Therapie

Craniosacrale Therapie in der Schwangerschaft

 

Eine Schwangerschaft bringt viele Veränderungen im Körper einer Frau mit sich: so wird der Hormonhaushalt neu geordnet und auch viele innere Organe wandern in neue, bisher unbekannte Positionen. Die Statik und das Gleichgewichtsgefühl werden beeinflusst, denn der Körperschwerpunkt der Frau verschiebt sich mit zunehmender Größe ihres Babys. 

Diese teils massiven Veränderungen im weiblichen Körper können zu unterschiedlichen Beschwerden führen:

Im ersten Schwangerschaftsdrittel  nistet sich der Embryo in die Gebärmutter ein und beginnt dort, Hormone auszuschütten. Der Körper der Mutter muss sich diesen Neuerungen anpassen und schüttet zusätzlich Hormone aus.

 

Diese starken hormonellen Veränderungen können zu Müdigkeit, Schwangerschaftsübelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und auch depressiven Verstimmungen führen. Immerhin muss sich der mütterliche Körper an ein neues Leben gewöhnen, ohne es als Eindringling zu betrachten.

 

In dieser Phase beginnen auch die inneren Organe, sich auf ihre veränderten Positionen einzustellen. Der Magen, der Darm, die Leber, das Zwerchfell und auch die Nieren wandern stetig in Richtung Rippen. Auch das ist ein Grund für Unwohlsein und Übelkeit in der Schwangerschaft.

 

Das zweite Drittel ist häufig eine Wohlfühlzeit voller Freude und Kraft. Die körperlichen Veränderungen werden sichtbar, Brüste und Bauch werden voller und das werdende Baby wird nun auch von außen gesehen. 

 

Das dritte Schwangerschaftsdrittel erleben die Mütter oft als mühsam und anstrengend. Sie tragen einen großen Bauch mit sich und fast alle täglichen Aufgaben fallen zunehmend schwerer.

Das Atmen, das Verdauen, das Schlafen sind oft nicht mehr so gut möglich, so dass sich die werdende Mutter tagsüber erschöpft und müde fühlt. Rückenschmerzen und Ischiasbeschwerden können verstärkt auftreten, denn das Gewicht der Schwangerschaft drückt zunehmend auf den unteren Rücken. Allein die Gebärmutter wiegt nun bis zu 1,2kg (bei nicht schwangeren Frauen ca. 80g!).

 

In dieser Phase zeigt sich auch, ob das Baby normal liegt, d.h. ob es sich mit dem Kopf ins Becken bewegt, um sich so auf die anstehende Geburt vorzubereiten.  

Ca. 5% der Kinder drehen sich nicht in diese Position. Häufig liegt es an dem fehlenden Platz für die Drehbewegung. Hier kann die craniosacrale Arbeit den Bauch und seine Strukturen entspannen, um so mehr Raum für das Baby zu schaffen und es einzuladen, sich noch vor der Geburt zu drehen.

 

Darüber hinaus können andere Symptome oder Beschwerden auftreten, die sich gut mit der craniosacralen Therapie behandeln lassen, u.a. Spannungen in der Bauchdecke, Regulation des Beckenbodens, Blaseninkontinenz, Schmerzen der Mutterbänder, Leistenschmerzen, Schmerzen am Steißbein und/oder Kreuzbein.



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Craniosacrale Begleitung Ihrer Schwangerschaft
Wie hilft die craniosacrale Therapie bei Schwangerschaftsbeschwerden?
Vorteile der craniosacralen Therapie als sanfte Begleitung in der Schwangerschaft
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